PFAS-freie Zellstoffverpackung

Artikel vom 10. Juli 2026
Einrichtung und Gestaltung

Die Verpackungslösung »Pulp Ultra« von Sabert ist trotz PFAS-Verzicht mit hoher Öl- und Fettbeständigkeit ausgestattet.

Die Verpackung besteht überwiegend aus Bagassefasern und kommt ohne absichtlich zugesetzte PFAS aus (Bild: Sabert).

Die Verpackung besteht überwiegend aus Bagassefasern und kommt ohne absichtlich zugesetzte PFAS aus (Bild: Sabert).

Sabert hat die Lebensmittelverpackung »Pulp Ultra« für den europäischen Markt vorgestellt, die zu mehr als 95 % aus Bagassefasern besteht und über eine Barriere-Sprühbeschichtung mit einem Anteil von weniger als 5 % verfügt. Nach Angaben des Unternehmens enthält sie keine absichtlich zugesetzten PFAS und eignet sich für frische, verzehrfertige sowie warme Speisen.

Die Verpackung weist laut Hersteller eine hohe Öl- und Fettbeständigkeit bei direktem Lebensmittelkontakt auf und ist für den Einsatz in Mikrowellen, konventionellen Backöfen und Schnellbacköfen geeignet. Zudem ist sie gefrierfest und kann für Tiefkühlprodukte sowie verderbliche Lebensmittel verwendet werden. Sie lässt sich sowohl mit PET-Siegeln als auch in Mehrfachschweißprozessen verschließen.

Die Verpackung ist recycelbar und nach »TÜV OK Compost Industrial« als industriell kompostierbar zertifiziert. Nach Unternehmensangaben wird zudem eine Zertifizierung für die Heimkompostierung vorbereitet. Die Verpackung erfüllt die Anforderungen der PPWR und ist auch auf die ab August 2026 geltenden PFAS-Beschränkungen ausgelegt. Damit unterstützt die neue Verpackung Anwender dabei, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig eine leistungsfähige Alternative zu laminierten Zellstoffverpackungen bereitzustellen.

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