Symrise erweitert Logistikzentrum in Holzminden bis 2028
Sonstige Roh- und Inhaltsstoffe
Symrise startet die zweite Bauphase seines Logistikzentrums in Holzminden. Rund 25 Millionen Euro fließen in zusätzliche Kapazitäten, automatisierte Lagertechnik und digitalisierte Abläufe. Die Fertigstellung des neuen Bauabschnitts ist für März 2028 geplant.

Spatenstich Symrise 2. Bauabschnitt Logistikzentrum Holzminden, v. l.: Jens Bädje (Geschäftsführer Symotion GmbH), Christian Belke (Bürgermeister Holzminden), Dr. Jean-Yves Parisot (Vorstandsvorsitzender Symrise AG), Detlef Struck (Bauunternehmen Dr. Schoppe), Walter Ribeiro (Vorstand Taste, Nutrition & Health), Dietmar Nunne (Kögel + Nunne Bau GmbH; Bild: Symrise).
Mit dem offiziellen Spatenstich hat Symrise die zweite Bauphase seines Logistikzentrums in Holzminden begonnen. Das Unternehmen investiert nach eigener Angabe rund 25 Millionen Euro, um seine Logistikkapazitäten auszubauen, Lieferketten effizienter zu gestalten und den Standort als zentrale Drehscheibe im internationalen Netzwerk weiterzuentwickeln. Der neue Abschnitt ist Teil des Infrastrukturprogramms »Vision 2035«, mit dem in den kommenden Jahren gezielt in den Hauptstandort investiert wird.
Die Erweiterung soll die vorhandene Infrastruktur ergänzen und Material- sowie Warenströme stärker bündeln. Geplant ist ein voll automatisiertes Hochregallager mit etwa 10.000 Stellplätzen. Der Baukörper soll rund 98 m lang, 22 m breit und 24 m hoch werden. Hinzu kommt ein zweigeschossiger Verbindungsbau mit rund 52 m Länge. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist für März 2028 vorgesehen.
Automatisierung für effizientere Warenströme
Der neue Abschnitt schließt direkt an das bestehende Logistikgebäude an. Im Fokus stehen automatisierte Lagerprozesse, optimierte Transportstrukturen und ein zentraler Knotenpunkt am Stadtrand. Dadurch sollen Abläufe in der Wertschöpfungskette verbessert und Transporte besser organisiert werden. Zugleich soll das Gesamtsystem dazu beitragen, innerstädtische Verkehrsflüsse und die Infrastruktur zu entlasten.
Der Betrieb des neuen Zentrums liegt beim unternehmensinternen Logistikdienstleister Symotion. Die Anlage soll Just-in-time-Lieferungen unterstützen, die zeitlich auf Produktionsprozesse und Kundenanforderungen abgestimmt sind. Damit soll das Projekt auch die interne Logistikleistung steigern und zusätzliche Kapazitäten für künftige Anforderungen schaffen.
Digitalisierte Prozesse und zentrale Drehscheibe
Die zweite Bauphase ist auf automatisierte und digitalisierte Abläufe ausgelegt. Damit sollen Transparenz, Prozesssicherheit und Effizienz in der Logistik steigen. Im Zusammenspiel mit der bestehenden Infrastruktur entsteht ein zentraler Logistikknotenpunkt, der die Lieferfähigkeit im internationalen Netzwerk absichern und die Versorgung der Produktionsprozesse verbessern soll.
Die Investition steht zugleich für die langfristige Entwicklung des Standorts Holzminden. Neben der Erweiterung der Lagerkapazitäten geht es um eine moderne Infrastruktur, die auf künftige Anforderungen vorbereitet ist und die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens unterstützt.


