Forest Gum erhält Mikroplastikfrei-Zertifizierung von flustix
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Forest Gum erhält eine unabhängige Mikroplastikfrei-Zertifizierung nach flustix-Standard. Laboranalytik und Zertifizierung erfolgten durch akkreditierte Partner. Der Nachweis macht die bislang schwer erkennbare Produkteigenschaft für Handel und Verbraucher nachvollziehbar.

Bild: Forest Gum.
Die Kaugummimarke Forest Gum erhält eine unabhängige Zertifizierung nach dem Programm »Plastikfrei – Produktinhalt Mikroplastikfrei« von flustix. Damit wird eine Produkteigenschaft überprüfbar, die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht sehen, schmecken, riechen oder ertasten können: die Freiheit von Mikroplastik in der Kaumasse.
Herkömmliche Kaugummis enthalten in der Kaumasse häufig synthetische Kunststoffe. Die zertifizierte Alternative setzt stattdessen auf pflanzlichen Naturkautschuk. Die Zertifizierung soll das Markenversprechen durch einen unabhängigen Produktnachweis stützen und die Umweltkommunikation gegenüber Handel und Konsumenten nachvollziehbarer machen.
Prüfung durch akkreditierte Partner
Grundlage ist ein Zertifizierungsprogramm, das die europäische Definition synthetischer Polymermikropartikel gemäß REACH-Verordnung (EU) 2023/2055 berücksichtigt. Die Prüfung bezieht sich laut Information von flustix nicht nur auf absichtlich zugesetzte Mikroplastikpartikel. Auch mögliche unbeabsichtigte Einträge aus Rohstoffen und Herstellungsprozessen werden im Rahmen der Laboranalyse detektiert.
Die Laboranalytik erfolgte durch das nach ISO/IEC 17025 akkreditierte Labor Currenta. Die unabhängige Zertifizierung übernahm die nach ISO/IEC 17065 akkreditierte TÜV Süd Landesgesellschaft Österreich. Der öffentliche Zertifikatsnachweis ist online abrufbar.
Nachweis für die Produktkommunikation
Seit dem 27. September 2026 gelten mit der europäischen EmpCo-Richtlinie strengere Anforderungen an Umweltaussagen und Nachhaltigkeitssiegel. Für Markenunternehmen werden konkrete und nachvollziehbare Nachweise damit wichtiger. Akkreditierte Prüf- und Zertifizierungspartner sollen dabei helfen, geprüfte Produkteigenschaften verständlich sichtbar zu machen und regulatorisch nutzbar zu dokumentieren.
Für die Kaugummibranche zeige der Fall, wie ein Anspruch an Rohstoffe und Rezeptur in einen belegbaren Nachweis übersetzt werden könne. Zugleich verdeutliche das Beispiel, dass Mikroplastikfreiheit nicht allein über Rohstoffangaben kommuniziert werden sollte, sondern über definierte Prüfprogramme und unabhängige Zertifikate abgesichert werden könne.
Die Marke Forest Gum wurde 2019 gegründet und nutzt für ihre Kaugummis FSC-100%-zertifizierten Naturkautschuk aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. Seit 2024 umfasst das Sortiment auch vegane Fruchtgummis in kompostierbarer Verpackung nach DIN EN 13432 bzw. NF T51-800:2015.


