Bundesentscheid: Simon Strasser siegt bei Brauern und Mälzern
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Simon Strasser aus Bayern hat den Bundesentscheid der Brauer und Mälzer 2026 im Brauhaus Nittenau gewonnen. Vier Landessieger traten in Theorie und Praxis an und zeigten ihr Können im Handwerk.

Teilnehmer und Prüfer des Bundeswettbewerbs der Brauer und Mälzer 2026: vorne von links: Moritz Baumhöfer, Anna Reschke, Simon Strasser, Blix van Hooven hinten von links: Robert Pawelczak, Berufsschule Main-Spessart; Franziska Prössl, Prösslbräu Adlersberg; Peter Köhler, Privatbrauerei Hofmann; Sebastian Jakob, Brauhaus Nittenau; Stefan Pfister, Brauereigasthof Pfister; Benedikt Meier-Bausewein, Private Brauereien Bayern e.V. (Bild: HWK/Bockholt).
Am 27. Oktober haben sich im Brauhaus Nittenau vier Landessieger im Bundesentscheid des Brauer- und Mälzer-Handwerks gemessen. Der Wettbewerb gehört zur Deutschen Meisterschaft im Handwerk und richtet sich an junge Fachkräfte aus handwerklichen Berufen. Qualifiziert waren die Landessieger aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.
Angetreten sind Blix van Hooven, ausgebildet bei der Kronenbrauerei Schimpf in Remmingen, Simon Strasser, ausgebildet bei der Genossenschaftsbrauerei Rötz in Rötz, Moritz Baumhöfer, ausgebildet bei der Pott’s Brauerei in Oelde, sowie Anna Reschke, ausgebildet bei der Privatbrauerei Fiedler in Scheibenberg.
Theorie, Praxis und handwerkliches Können
Der mehrstündige Wettbewerb verlangte von den Teilnehmern theoretisches Fachwissen ebenso wie praktisches Können. Bewertet wurden unter anderem technisches Verständnis, Präzision und handwerkliches Geschick. Damit bildet der Bundesentscheid zentrale Anforderungen des Berufs ab, in dem handwerkliche Erfahrung, naturwissenschaftliches Verständnis und moderne Technologie zusammenkommen.
Den Bundessieg 2026 sicherte sich Simon Strasser aus Bayern. Er trägt damit den Titel »Bester Nachwuchsbrauer Deutschlands«. Platz zwei ging an Blix van Hooven aus Baden-Württemberg, Platz drei an Moritz Baumhöfer aus Nordrhein-Westfalen.

Simon Strasser ist neuer Bundessieger der Brauer und Mälzer (Bild: HWK/Bockholt).
»Die Teilnehmer haben heute eindrucksvoll gezeigt, auf welch hohem Niveau in Deutschland ausgebildet wird«, sagt Benedikt Meier-Bausewein vom zuständigen Fachverband Private Brauereien Bayern e. V. »Die Leistungen der jungen Brauerinnen und Brauer belegen eindrucksvoll, wie viel Fachwissen, Engagement und Leidenschaft für den Beruf in ihnen steckt.«
Austragung im Betrieb des Vorjahressiegers
Gastgeber des diesjährigen Wettbewerbs war das Brauhaus Nittenau. Traditionell richtet der Ausbildungsbetrieb des letzten Bundessiegers den Wettbewerb des Folgejahres aus. Der Bundesentscheid steht damit auch für den Austausch innerhalb des Brauer- und Mälzer-Handwerks und macht sichtbar, welche Rolle die duale Ausbildung für die Branche spielt.
Der Wettbewerb ist Teil der Deutschen Meisterschaft im Handwerk, bei der Nachwuchskräfte aus mehr als 130 Gewerken antreten. Für das Brauer- und Mälzer-Handwerk zeigt der Bundesentscheid die Qualität der Ausbildung und die Leistungsfähigkeit einer Branche, die Handwerk, Naturwissenschaft und Technologie verbindet.


