Cobots für die Lebensmittelindustrie

Artikel vom 6. April 2021
Abfüll- und Verpackungsmaschinen, Palettiermaschinen / Abräumer
Hybrider Cobot in branchenspezifischer Ausführung für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie (Bild: Yaskawa).

Hybrider Cobot in branchenspezifischer Ausführung für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie (Bild: Yaskawa).

Der neue Roboter »Motoman HC10DTF« erweitert das Portfolio von Yaskawa an hybriden Cobots um eine branchenspezifische Ausführung für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Der Roboter ist dabei in staub- und wasserdichter IP67-Schutzklasse ausgeführt. Seine pulverbeschichtete Oberfläche erlaubt die Verwendung von alkalischen und säurehaltigen Reinigern, zudem wird lebensmittelgeeignetes Schmierfett verwendet. Der Roboter erfüllt damit die spezifischen Reinheitsanforderungen der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie gemäß ISO-Klasse 5 bzw. EG-GMP-Klasse A. Damit lässt er sich zum Beispiel zum Palettieren primärverpackter Lebensmittel einsetzen. Gerade bei körperlich belastenden Arbeiten kann das Personal so unterstützt werden, z. B. beim Stapeln größerer Kartons oder anderer stapelbarer Güter. Zur Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie übernimmt dabei der Roboter das Heben der Güter.

Hybridroboter

Wie alle Modelle der »HC«-Serie ist auch der neue ein MRK-fähiger Hybridroboter, der durch das Anbinden externer Sicherheitstechnik im Hybridmodus betrieben werden kann. Dadurch wechselt der Cobot zwischen der kollaborierenden, der geschwindigkeitsreduzierten und der vollen Geschwindigkeit, um in Abhängigkeit der Distanz zum Personal die kürzestmögliche Taktzeit zu erzielen. Für die geforderte Sicherheit sorgen sechs integrierte Momentensensoren, die eine flexible Interaktion zwischen Roboter und Umgebung ermöglichen. Sie überwachen auftretende externe Kräfte und gewährleisten somit die Sicherheit während der direkten Mensch-Roboter-Kollaboration. Im Industriemodus, wenn sich also kein Mensch im Arbeitsraum befindet, erreicht der Roboter Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 1 m/s. Mit externen Sicherheitssensoren wie Laserscannern lässt sich eine solche Bereichsüberwachung umsetzen.

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