Digitalisierung von Verpackungsanlagen

Artikel vom 23. August 2021
Sonstige Maschinen
Die Digitalisierung einer Verpackungsanlage macht ihren Zustand transparent und ermöglicht laufende Optimierungen (Bild: A+F).

Die Digitalisierung einer Verpackungsanlage macht ihren Zustand transparent und ermöglicht laufende Optimierungen (Bild: A+F).

Nach Dampf, Elektrizität und Automatisierung wird die Digitalisierung die Arbeitswelt erneut revolutionieren. Das gilt auch für komplexe Prozesse wie das Verpacken von Getränken und Lebensmitteln. Die A+F Automation + Fördertechnik GmbH hat sich nach eigenen Angaben dieser Herausforderung frühzeitig gestellt und mit dem digitalen Zwilling und Condition Monitoring bereits zwei digitale Werkzeuge erfolgreich eingeführt. Beide Module sind die ersten Bausteine hin zur volldigitalisierten Verpackungslinie.

»Digital Packaging«-Strategie

Ziel dieser »Digital Packaging«-Strategie ist es, die Gesamtperformance einer Anlage oder Maschine über deren Lebenszyklus hinweg zu optimieren. Die Digitalisierung einer Verpackungsanlage beginnt demnach bei der Konstruktion einer Maschine oder Anlage, schließt deren permanente Statusdiagnose mit ein und endet erst beim Service.

In seiner Endausbaustufe soll das Digitalisierungspaket die fünf Module digitaler Zwilling, Condition Monitoring, Performance-Diagnostik, Predictive Maintenance und Digital-Spare-Parts umfassen. Die Module bauen aufeinander auf und lassen sich daher auch sukzessive implementieren. Das Nachrüsten einer bestehenden Anlage oder Maschine soll in vielen Fällen möglich sein. Alle fünf Module verfolgen das Ziel, den Zustand einer Maschine oder Anlage aus ihrem Innersten heraus transparent zu machen. Die dazu notwendigen Daten sind vorhanden, durch die Digitalisierung werden sie in tatsächlich belastbare Fakten und klare Aktionen umgewandelt – und das ist im Sinne von Betreiber und Maschinenbauer gleichermaßen.

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