Drahtlose IBC-Überwachung
Mess- und Prüfgeräte, Sensoren
Der autonome IoT-Funksensor »Wilsen.sonic« von Pepperl+Fuchs misst den Füllstand von IBCs und sendet den Messwert per LoRaWAN an die Zielinstanz. Das Gerät wird einfach in die genormte Deckelöffnung geschraubt.

Sensor mit 2"-Außengewinde zum direkten Einschrauben in den IBC-Deckel (Bild: Pepperl+Fuchs).
Der standardisierte Intermediate Bulk Container (IBC) mit 1000 Litern Fassungsvermögen wird als Transport-, Lager- und Auffangbehälter für unterschiedliche flüssige Prozessmedien verwendet. Sein Füllstand ist in vielen Anwendungen eine wichtige Größe, als mobile Einheit lässt er sich jedoch nicht in fest verkabelte Überwachungssysteme einbinden.
Das 2″-Außengewinde des Sensors »Wilsen.sonic« passt in die Standardöffnung im IBC-Deckel. Sein Messbereich ist für diese Anwendung voreingestellt, eine Parametrierung ist nicht notwendig. Ultraschallsensorik bleibt von äußeren Einflüssen und den Materialeigenschaften des Mediums nahezu unbeeinflusst, das robuste und für den Außeneinsatz geeignete Gerät liefert mit diesem Verfahren zuverlässig millimetergenaue Messwerte. Diese werden vom integrierten Funksensorknoten per Funknetzwerkprotokoll LoRaWAN weitergegeben.
Je nach Häufigkeit der Abfrage gibt der Hersteller die Lebenszeit der austauschbaren Batterie mit bis zu zehn Jahren an. Bislang nicht überwachte Assets lassen sich so mit geringem Installationsaufwand kommunikativ anbinden. Aktuelle Füllstandwerte – bei Bedarf inklusive der GPS-Geoposition – stehen für die Prozessoptimierung und für vorausschauende IBC-Logistik zur Verfügung.





