Durchflussmessung mit MPO-Technik

Artikel vom 16. Juli 2026
Rohre, Schläuche, Leitungen

Der Messumformer »IFC 400« von Kohne für die magnetisch-induktive Durchflussmessung bietet hohe Messgenauigkeit, erweiterte Diagnosefunktionen und drahtlose Geräteverifikation für anspruchsvolle Prozessbedingungen.

Der Messumformer kombiniert MPO-Technologie, Bluetooth-Verifikation und SIL2/3-Zertifizierung (Bild: Krohne).

Der Messumformer kombiniert MPO-Technologie, Bluetooth-Verifikation und SIL2/3-Zertifizierung (Bild: Krohne).

Krohne hat den Messumformer »IFC 400« für magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte vorgestellt. Der 4-Leiter-Messumformer ist mit den Messwertaufnehmern der »Optiflux«- und »Waterflux«-Familien kompatibel und eignet sich auch für den Einsatz in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Der Messumformer bietet eine hohe Messgenauigkeit sowie umfangreiche Prozess- und Gerätediagnosen. Mithilfe der integrierten »Opticheck«-Technologie stehen erweiterte Selbst- und Prozessdiagnosen zur Verfügung. Ergänzt wird dies durch eine Statusanzeige nach NAMUR NE 107 sowie verschiedene Kommunikationsschnittstellen.

Parametrierung, Überwachung und Verifikation des Geräts erfolgen drahtlos per Bluetooth. Über eine mobile App oder einen DTM lassen sich Verifikationen der Stufe Level 0 oder Level 1 während des laufenden Betriebs durchführen. Anschließend erstellt das System automatisch einen Verifikationsbericht.

Das Gerät nutzt die neue Multi-Phase-Operation-Technologie (MPO). Sie wurde für Prozessbedingungen entwickelt, bei denen Gaseinschlüsse, Feststoffanteile oder elektromagnetische Störungen die Messstabilität beeinträchtigen können. Intelligente Signalverarbeitungsalgorithmen stabilisieren laut Hersteller den Messvorgang und ermöglichen auch unter solchen Bedingungen kontinuierliche und reproduzierbare Messergebnisse.

Für sicherheitsgerichtete Anwendungen ist der Messumformer nach SIL2/3 zertifiziert. Das Gerät ist sowohl als Kompaktausführung als auch als Getrenntausführung erhältlich. Eine integrierte Funktion für automatisierte Partial-Proof-Tests ermöglicht laut Hersteller Teilprüfungen bis zu einer Prüftiefe von 75 % im SIL-Betrieb und unterstützt längere Prüfintervalle.

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