EHEDG-Aseptik-Eckventile

Artikel vom 25. September 2018

Bei den neuen Aseptik-Eckventilen der Baureihe »6051« legt Schubert & Salzer Control Systems hohen Wert auf die Punkte Reinigbarkeit, Stellverhältnis und Regelbereich sowie Wartungsfreundlichkeit. Die Spezialisten des Unternehmens haben deshalb bei der Entwicklung der neuen Aseptik-Ventile mit umfangreichen Strömungsanalysen alle medienberührten Bereiche im Hinblick auf maximale Wandschubspannungen optimiert. Parallel dazu wurde die chemische und thermische Beständigkeit der Membrane fokussiert. Eine mit einer PTFE-Folie prozessseitig beschichtete EPDM-Membran trennt in dem Aseptik-Eckventil den Prozessraum vom Ventilantrieb. Ein besonderes Augenmerk bei der Entwicklung dieser Membran lag auch auf der Formbeständigkeit selbst bei hohen Temperaturschwankungen (bis 140 °C). Auf diese Art und Weise bleibt die Membranform bei hohen CIP- und SIP-Anforderungen unverändert. So lassen die universelle chemische Beständigkeit von PTFE und die Temperaturbeständigkeit der Membrane dem Anlagenbetreiber bei der Reinigung sämtliche Optionen offen. Das Aseptik-Ventil in Kombination mit dem digitalen »TopMounted«-Stellungsregler bietet ein großes Stellverhältnis von 50:1 und einen großen Stellbereich zwischen maximalem und minimalem Durchfluss. Ermöglich wird dieser große Stellbereich durch einen Vollhub von 16 mm. Dank einer speziellen Membran- und Kegelkonstruktion steht nun ein EHEDG-zertifiziertes Aseptik-Ventil mit einem hohen Maß an Regelgüte zur Verfügung. Das Design ermöglicht bei jedem Vollhub ein mechanisch nahezu unbelastetes Arbeiten der Membrane. Das Ventilgehäuse des Aseptik-Ventils ist aus porenfreiem Edelstahl-Vollmaterial 1.4435 gefertigt. Der Regelkegel besteht aus PEEK, sodass alle medienberührten Bauteile FDA-konform sind, den Anforderungen der USP Class VI, der EU-Verordnung 1935/2004 und der neuen Kunststoffverordnung 10/2011 entsprechen.

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