Fahrerlose Transportsysteme

Artikel vom 22. November 2020
Transport- und Lagertechnik, Fördereinrichtungen

Die Transportroboter konnten Fehlerquote und Transportschäden senken (Bild: E&K Automation).

Instabile Produkte, z. B. auf Paletten gestapelte PET-Flaschen, Kanister oder Dosen, erschweren automatisierte Intralogistikprozesse – unter anderem durch uneinheitliche Höhen der umzulagernden Güter. Die E&K Automation GmbH hat hierfür eine Lösung unter Nutzung von 3D-Kameratechnik entwickelt: Eine Tiefenkamera, angebracht am autonomen Transportroboter (ATR), erfasst die zu transportierende Last. Die Entfernung jedes einzelnen Bildpunkts wird als Punktewolke erfasst und von einer eigens entwickelten Software in Echtzeit ausgewertet. So soll das Fahrzeug in der Lage sein, die genaue Art und Position der Beförderungsgüter und der Paletten zu erkennen. Dies geht laut Anbieter soweit, dass der Roboter unterscheiden kann, ob es sich bei der identifizierten Oberkante der Last beispielsweise um Packfolie oder aber die Last selbst handelt. Auf diese Weise sei der eingesetzte Transportroboter in der Lage, auch instabile Güter von uneinheitlicher Höhe sicher aufzunehmen und zu transportieren. Dies hat das Unternehmen in einem Gemeinschaftsprojekt mit einem Kunden erprobt. Die Anforderung war die prozesssichere Beförderung leerer PET-Behälter durch autonome Transportfahrzeuge. Dabei sollte sichergestellt werden, dass die instabilen Lasten sowohl gestapelt als auch entstapelt werden können, ohne diese zu beschädigen. Die Transportroboter sollen diese Aufgabe mit sehr hoher Präzision und Betriebssicherheit erledigt haben und im Vergleich zu manuell gesteuerten Gabelstaplern sollen Fehlerquote und Transportschäden signifikant gesenkt worden sein.

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