Horizontale Schlauchbeutelmaschinen

Artikel vom 1. April 2026
Aus- und Einpackmaschinen / Sammelpackmaschinen / Zubehör

Auf der Interpack 2026 ist Fuji Packaging auf dem Messestand von Fuji Machinery A05 in Halle 5 vertreten. Das Unternehmen zeigt dort seine neuesten Entwicklungen bei horizontalen Schlauchbeutelmaschinen.

Mit horizontalen Schlauchbeutelmaschinen lassen sich ganz unterschiedliche Produkte verpacken (Bild: Fuji Packaging).

Mit horizontalen Schlauchbeutelmaschinen lassen sich ganz unterschiedliche Produkte verpacken (Bild: Fuji Packaging).

Flowpack oder auf Deutsch horizontale Schlauchbeutel gehören zu den sehr verbreiteten Verpackungen für Lebensmittel. So ist zum Beispiel bei Schokoriegeln und bei den meisten haltbaren Backwaren die Schlauchbeutelverpackung der übliche Standard. Die Verpackungsart bietet viele Vorteile. Unter anderem können dünne Folien verarbeitet werden, was den Materialbedarf reduziert. Die Maschinen sind zudem formatflexibel und arbeiten sehr schnell.

Besonders geeignet für Frischware

Flowpacks sind auch für Frischware wie Fleisch, Wurst und Molkereiprodukte wie Käse die passende Verpackungsart. Diese Produkte werden größtenteils unter Schutzatmosphäre verpackt, dem sogenannten MAP (Modified Atmosphere Packaging). Bei diesen Produkten werden bisher häufig keine Flowpacks, sondern Verbundverpackungen aus Schale und Oberfolie erstellt, entweder mit Traysealern oder Tiefziehmaschinen. Als Ersatz für derartige Verpackungen bieten Schlauchbeutel einige Vorteile: Die Materialeinsparung ist verhältnismäßig hoch und der Verpackungsprozess kann vereinfacht sowie beschleunigt werden.

Fuji Packaging ist Vollsortimenter für horizontale Schlauchbeutelmaschinen und bedient rund um die Maschinenreihe »Alpha Wrapper« nicht nur die Märkte, in denen Flowpacks möglich sind, sondern deckt auch ein breites Leistungsspektrum von 10 bis 1500 Packungen pro Minute ab. Das Unternehmen gibt an, dass z. B. bei Hackfleischverpackungen Materialeinsparungen von bis zu 70 % realisiert werden können – bei gleichzeitig verbesserter Recyclingfähigkeit der Verpackung.

In Dänemark liegt der Standort für das europäische Technologiezentrum, wo die japanischen Verpackungsmaschinen mit Peripherie wie Fördertechnik, Drucker, Etikettierer und weiteren Komponenten zu einer Verpackungslösung kombiniert werden. Diese ist genau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten, etwa als vollautomatische Lösung mit geringem Platzbedarf.

Das Unternehmen verfügt nach eigener Angabe über großes Know-how bei der Siegeltechnologie, die speziell für recyclingfähige Einstofffolien in Kombination mit hermetisch versiegelten Schweißnähten für MAP wichtig ist.

Die Interpack findet vom 7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf statt.

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