Hygienische Dichtprofile
Rohre, Schläuche, Leitungen
Mit lebensmittelkonformen Dichtprofilen unterstützt Emka hygienegerechte Konstruktionen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die Dichtungen sind beständig gegenüber Reinigungsmedien und bieten geringe Migration sowie lange Standzeiten für hygienekritische Schnittstellen in Maschinen und Anlagen.

Lebensmittelkonforme Dichtprofile tragen dazu bei, Toträume zu vermeiden und hygienekritische Schnittstellen sicher abzudichten (Bild: Emka).
In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie haben Dichtprofile eine zentrale Bedeutung für Produktsicherheit und Prozesshygiene. Sie dichten Schnittstellen zuverlässig ab, vermeiden Toträume und tragen dazu bei, Kontaminationen zu verhindern. Viele Hygieneprobleme entstehen an Übergängen und Schnittstellen von Anlagen.
Die lebensmittelkonformen Dichtprofile von Emka erfüllen die Anforderungen der Verordnung (EG) 1935/2004 sowie der FDA. Zu den wesentlichen Eigenschaften zählen die Beständigkeit gegenüber CIP-/SIP-Reinigungsprozessen, Laugen und Säuren, eine geringe Migration und Partikelemission sowie Geruchs- und Geschmacksneutralität. Weiterhin sind die Dichtungen für häufige Reinigungszyklen ausgelegt.
Für unterschiedliche Anwendungen setzt das Unternehmen auf die Werkstoffe Silikon (VMQ) und Nitrilkautschuk (NBR). Silikon eignet sich insbesondere für hohe Temperaturen und intensive Reinigungsprozesse. Das Material ist alterungsbeständig sowie geruchs- und geschmacksneutral. NBR bietet eine hohe mechanische Robustheit und eine gute Beständigkeit gegenüber Fetten und Ölen. Die Auswahl des geeigneten Werkstoffs richtet sich nach den jeweiligen Einsatz- und Reinigungsbedingungen.
Als Orientierung für die hygienegerechte Konstruktion dienen laut Unternehmensangabe Normen und Richtlinien wie EN 1672-2, ISO 14159 und die EHEDG-Empfehlungen. Da hygienische Anforderungen vorwiegend an Schnittstellen umgesetzt werden müssen, unterstützt der Hersteller Anwender mit aufeinander abgestimmten Dichtungen und Verschlusstechnik aus einer Hand. Dies soll Entwicklungszeiten verkürzen und die Prozesssicherheit erhöhen.



