Interpack 2026
Aus- und Weiterbildung/Veranstaltungen
Alle drei Jahre versammelt die interpack für eine Woche die Verpackungsbranche in Düsseldorf. In diesem Jahr trifft sich die globale Processing- und Packaging-Branche vom 7. bis 13. Mai zum Austausch über KI, Automatisierung, innovative Materialien und neue Kompetenzen.

Bild: Messe Düsseldorf.
In diesem Jahr findet die Fachmesse interpack vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf statt. Veranstalter Messe Düsseldorf erwartet ein voll belegtes Messegelände mit etwa 2800 Ausstellern, die ihre neuesten Entwicklungen zeigen und Impulse für die Zukunft einer global vernetzten Industrie setzen.
Aussteller mit Lösungen für die Branchen Nahrungsmittel, Getränke, Süßwaren, Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-Food und Industriegüter sind jeweils in eigenen Arealen zu finden. Der umfangreiche Bereich der Packstoffe und Packmittel sowie die Maschinen für Etikettier- und Kennzeichnungstechnik, Packmittelproduktion und integrierten Verpackungsdruck werden in eigenen Hallen zusammengeführt. Hinzu kommt die begleitende Zuliefermesse components, erstmals mit zwei eigenen Hallen.
»Die interpack 2026 ist wichtiger denn je«, sagt interpack-Director Thomas Dohse. »Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld braucht die Branche einen Ort für Austausch und Orientierung. Jetzt geht es darum, konkrete Lösungen zu sehen, zu vergleichen und Investitionsentscheidungen fundiert vorzubereiten.«
Globale Dynamiken, Herausforderungen und Chancen
Die Rahmenbedingungen für die Branche sind vielschichtig. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und verändertes Konsumverhalten erhöhen die Nachfrage nach effizienten Verarbeitungs- und Verpackungslösungen. Zugleich erhöhen Rohstoffknappheit, Regulierung, Lieferkettenrisiken und Fachkräftemangel den Druck auf Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund setzt die Messe in diesem Jahr gezielte inhaltliche Akzente mit den Schwerpunkten Smart Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills. Smart Manufacturing steht für eine datenbasierte, ressourceneffiziente Produktion – von KI bis Robotik. Innovative Materials fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten und Design-for-Recycling-Konzepte. Future Skills thematisiert den Wandel der Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für eine zunehmend digitalisierte und automatisierte Produktion erforderlich sind.
Diese Aussteller sind dabei
Unter den rund 2800 Unternehmen aus 67 Ländern präsentieren sich viele Marktführer. Für die Süß- und Backwarenbranche in den Hallen 1, 3 und 4 sind z. B. Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec oder Sacmi Packaging & Chocolate auf der interpack vertreten.
Im umfangreichen Ausstellungsbereich der Lebensmittel, Getränke, Konsum- und Industriegüter in den sechs Hallen 11 bis 14 sowie 5 und 6 zeigen Unternehmen wie Gerhard Schubert, KHS, die Coesia Group, Duravant, Ishida, Krones, Multivac, Syntegon Technology und Ulma Packaging Lösungen für Automatisierung, Effizienz und Nachhaltigkeit.

In den Hallen 18a und 18b findet die begleitende Messe components statt (Bild: Messe Düsseldorf).
In den Hallen 7 bis 10 präsentieren sich über 1000 Aussteller mit Materialien und Endprodukten für die Verpackung. Damit ist die interpack zugleich die weltweit bedeutendste Messe für Packmittel. Hier finden sich Unternehmen wie Schütz, Bericap, Jokey oder Metsä. Die Etikettier- und Kennzeichnungstechnik in den Hallen 8a und 8b ist unter anderem durch Bluhm Systeme, Domino Printing Sciences und Totani vertreten.
Mit der begleitenden Messe components in den Hallen 18a und 18b rückt die interpack zudem die Kompetenz der Zulieferindustrie in den Fokus. Hier präsentieren Unternehmen Lösungen aus den Bereichen Antriebstechnik, Steuerung, Sensorik, Robotik, Maschinenteile und industrielle Software und machen damit die technologische Basis moderner Processing- und Packaging-Lösungen sichtbar.



