Klebstoffauftrag

Artikel vom 11. August 2021
Sonstige Maschinen

Die Ventilsteuerung macht es möglich, statt Klebstofflinien definierte Klebstoffpunkte aufzutragen (Bild: Baumer hhs).

Mit der Ventilsteuerung »dot board« und den »tesla«-Heißleimventilen von Baumer hhs lässt sich laut Hersteller der Klebstoffverbrauch in Heißleimanwendungen um 50 % oder mehr verringern, z. B. bei der Tray-Aufrichtung oder in Wrap-Around-Anwendungen. Hierbei wird der Klebstoffauftrag von Linien auf definierte Punkte umgestellt, was laut Hersteller auch die Sicherheit der Verklebungen verbessern kann. Die Punktverklebung bringe eine bessere Wärmeverteilung in den Klebstoffnähten mit sich, was Kohäsionsbrüche vermeide und die Qualität der Verklebungen der Verpackungen erhöhe. Dank der merkbaren Einsparung beim Klebstoffverbrauch – der Hersteller nennt monatlich bis mehrere Tausend Euro – amortisiere sich die Investitionen bei den Anwendern in aller Regel schon binnen zwei Monaten. Die Installation ist einfach, die Ventilsteuerung wird in den Schaltschrank der Maschine integriert, wo sie die Ventile mit den Maschinensteuerung (SPS) verbindet. Die Ventile tragen den Klebstoff besonders präzise auf und sind daher für das Applizieren exakt dosierter Klebstoffpunkte geeignet. Die Ventilsteuerung wandelt die Eingangssignale der Verpackungsmaschinen in die für den Auftrag von Punktreihen benötigten hochfrequente Signale um. Dank der Leistungsfähigkeit der Ventile sollen nach der Umstellung des Klebstoffauftrags für viele Anwendungen auch höhere Geschwindigkeiten möglich sein.

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