Kunststoffflaschen mit Barriere

Artikel vom 21. September 2018
Verpackung und Ausstattung

Das deutsche Lebensmittelunternehmen Develey setzt in Polen für seinen Premium-Ketchup auf eine Kunststoffflasche von Greiner Packaging. Diese wird im »Kavoblow«-Verfahren – einer Weiterentwicklung des einstufigen Spritzstreckblasens – hergestellt. In kürzerer Zeit können damit mehr Fertigungsstücke als bisher erzeugt werden. Produktqualität ist ohne Schlagmarken und mit hoher Formflexibilität realisierbar. In Kombination mit multibarrier technology (MBT) weist die Verpackung eine hohe Sauerstoffbarriere auf. Der Ketchup ist dadurch auch ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen lange haltbar. Die Barriereschicht wird direkt im Spritzstreckblas-Verfahren eingebracht. Zu ihrer hohen Sauerstoffbarriere zeigt sich die Flasche transparent und temperaturstabil und ist damit für die Heißabfüllung geeignet. Die eingesetzte MBT verspricht eine geschlossene EVOH-Schicht im Bereich des Anspritzpunktes im Boden, auch das ist ein Unterschied zu herkömmlichen Lösungen. Gerade Produkte, die heiß befüllt und an die hohe Transparenzansprüche gestellt werden – wie etwa Saucen- und Ketchupflaschen –, lassen sich somit in vielen Designvarianten produzieren. Traditionell bieten Glas- und Metallverpackungen gegenüber Sauerstoff einen hundertprozentigen Barriereschutz, dennoch werden sie immer öfter durch Kunststofflösungen ersetzt, denn im Gegensatz zu Glas ist Kunststoff leichter und bruchsicher. Das geringe Gewicht spart beim Transport außerdem CO2. Gleichzeitig ist Kunststoff in puncto Recycling energieeffizienter als Glas und bietet sehr viele Möglichkeiten bei der Gestaltung.

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