Ruland präsentiert auf der Braubeviale Prozesstechnik für effiziente Getränkeproduktion
Anlagen für die Herstellung von AfG
Ruland Engineering nutzt seine Messepräsentation an Stand 560 in Halle 9 auf der BrauBeviale 2026, um zu zeigen, wie Prozessanlagen und Automation die Herstellung flüssiger Produkte flexibler machen.

Ausmischanlagen und Sirupräume legen die Grundlagen für die Qualität des Endprodukts (Bild: Ruland).
Steigende Produktvielfalt, anspruchsvollere Rohstoffe sowie höhere Anforderungen an Hygiene, Dokumentation und Flexibilität stellen Hersteller in der Getränkeindustrie vor neue Aufgaben. Gefragt sind Produktionsanlagen, die wirtschaftlich arbeiten, Ressourcen schonen und zugleich Spielraum für künftige Entwicklungen bieten.
Auf der Braubeviale 2026 geht es bei Ruland Engineering um Anlagenbau, Prozesstechnik und Automation für flüssige Produkte. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel der einzelnen Prozessschritte: von Tanklagern und Mischsystemen über Dosier-, Erhitzungs- und Filtrationstechnik bis zur Automatisierung.
Rohstoffe sicher einbinden
Ein aktueller Schwerpunkt ist die Verarbeitung anspruchsvoller Rohstoffe. Neue Rezepturen und funktionelle Inhaltsstoffe stellen besondere Anforderungen an Pulverhandling und Mischprozesse. Das auf der Messe präsentierte mobile Lösesystem ermöglicht die flexible und präzise Einbindung pulverförmiger Rohstoffe in den Produktionsprozess. Je nach Anwendung können Pulver vorgelöst oder direkt in den Produktstrom eingetragen werden.
Filtration und Reinigung im Gesamtprozess
Filtration wird häufig als einzelner Prozessschritt betrachtet. Entscheidend ist jedoch, welche Aufgabe sie im Gesamtprozess erfüllen soll. Anforderungen an Produktklärung, Produktausbeute, mikrobiologische Sicherheit oder die gezielte Trennung bestimmter Inhaltsstoffe beeinflussen Verfahrenstechnik, Anlagendesign und Prozessführung. Bei Filtrationsanlagen kommt es aus Sicht von Ruland deshalb darauf an, Verfahren und Auslegung früh an den jeweiligen Produktionszielen auszurichten.
Auch die Reinigungstechnologie gewinnt an Bedeutung. Moderne CIP-Anlagen unterstützen reproduzierbare und dokumentierte Reinigungsprozesse. Für den Reinigungserfolg zählt das Zusammenspiel aus hygienischem Anlagendesign, abgestimmten Reinigungsstrategien und intelligenter Automatisierung. Durch die Integration weiterer Technologien lassen sich Wasser-, Energie- und Chemikalienverbräuche zusätzlich reduzieren.
Automation für transparente Abläufe
Ergänzt werden die verfahrenstechnischen Lösungen durch durchgängige Automatisierungskonzepte. Sie reichen von der SPS-Programmierung bis zu Systemen für Rezepturmanagement, Chargenverfolgung, Produktionssteuerung und Reporting. So entstehen transparente Prozesse mit hoher Reproduzierbarkeit als solide Grundlage für effiziente Produktionsabläufe.
Welche technologischen Ansätze sich für ein konkretes Vorhaben eignen, hängt von den Anforderungen der jeweiligen Produktion ab. Der Austausch auf der Messe mit den Experten von Ruland soll Interessierten aufzeigen, wie sich Anlagenkonzepte, Rohstoffhandling, Reinigung und Automation sinnvoll aufeinander abstimmen lassen.
Die Braubeviale findet vom 10. bis 12. November 2026 in Nürnberg statt.




