Service für Flurförderzeuge

Artikel vom 24. März 2021
Flurförderzeuge
Dank neuer Akkus können die Standsitz- und Stand-Niederhubwagen länger genutzt werden (Bild: Stöcklin).

Dank neuer Akkus können die Standsitz- und Stand-Niederhubwagen länger genutzt werden (Bild: Stöcklin).

Auf Handelsebene ist die zügige, reibungslose Filialversorgung besonders wichtig. Dies wird bei der Betriebszentrale der Schweizer Migros in Neuenburg-Freiburg mithilfe einer breitgefächerten Staplerflotte bewerkstelligt. Um deren Einsatzbereitschaft durchgängig sicherzustellen, wurde ein Full-Service-Vertrag mit der Schweizer Stöcklin Logistik AG abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst neben regulären Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten hinaus auch Leistungen im Zuge der Einsatzorganisation. Zudem haben die Partner beschlossen, die Akkus der vorhandenen Geräte durch sichere und kosteneffiziente Lithium-Ionen-Batterien mit integriertem Energiemanagement zu ersetzen.

Kontinuierliche Sicherheitschecks und Wartungen

Das Unternehmen ist für die Wartung sämtlicher Handhabungsgeräte bei Migros in Neuenburg-Freiburg verantwortlich, ausgenommen Handhubwagen. Der Anwender wird frühzeitig darauf hingewiesen, wenn Wartungskosten aufgrund des technischen Zustands überhandnehmen, woraufhin auch Fahrzeuge nach Ablauf des Lebenszyklus ausgetauscht werden. Kontinuierliche Sicherheitschecks und Wartungen, die mittels einer Checkliste auf Basis von Betriebsstunden und -intensität durchgeführt werden, sorgen für eine hohe Verfügbarkeit der gesamten Flotte. Sofern sich neue bzw. erweiterte Anforderungen ergeben, wird gemeinsam darüber entschieden, welche Stapler aus dem Gesamtangebotsspektrum für den spezifischen Einsatzfall am besten geeignet sind.

Migros setzt jedoch darauf, dass der Servicepartner nicht in erster Linie neue Geräte verkaufen möchte, sondern gezielte Vorschläge unterbreitet, wie sich die jährlichen Wartungskosten der Flotte optimieren lassen. Besonderes Augenmerk wird in diesem Zusammenhang auf Nachhaltigkeits- und Sicherheitsaspekte gelegt. So wurden bis Ende 2018 u. a. 19 Standsitz- und Stand-Niederhubwagen mit modernen Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Diese Batterien der neuesten Generation haben die mit Sicherheitsrisiken behafteten Natrium-Schwefel-Akkumulatoren (NaSA) abgelöst.

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