Gefährliche Stäube zuverlässig absaugen

Artikel vom 15. Juni 2026
Reinigungsmaschinen, -geräte und -mittel

Kärcher hat mit dem Industriesauger »IVM 40/24-2 H ACD LP« eine Lösung für das Absaugen gesundheitsgefährdender Stäube in der Lebensmittelindustrie entwickelt.

Der Industriesauger saugt auch feinste, gesundheitsgefährdende und brennbare Stäube sicher ein (Bild: Kärcher).

Der Industriesauger saugt auch feinste, gesundheitsgefährdende und brennbare Stäube sicher ein (Bild: Kärcher).

Um Anwender etwa vor winzigen Partikeln wie Mehlstaub in der Brotproduktion zu schützen und für saubere Maschinen und Arbeitsplätze zu sorgen, hat Kärcher den Industriesauger »IVM 40/24-2 H ACD LP« entwickelt. Das komplette Gerät einschließlich des Filters ist nach DIN EN 60335-2-69 dazu in der Lage, feinste und gesundheitsgefährdende Stäube der Staubklasse H (hochgefährlich) zuverlässig einzusaugen. Das behälterlose Modell verfügt zum Auffangen der Stäube über einen Endlossack (Longopac), von dem nach dem Saugen das benötigte Stück abgetrennt, staubfrei versiegelt und entsorgt werden kann. Auch brennbare Stäube nimmt der Sauger sicher auf.

Zur Erleichterung der Handhabung im Arbeitsalltag sind am Industriesauger Kabel- und Zubehörhalter angebracht. So lassen sich die für Anwendungen in der Boden- und Maschinenreinigung verfügbaren Düsen einfach mitführen und nach dem Einsatz wieder verstauen. Dank des Longopac-Prinzips wird nicht bei jeder Anwendung ein Sack in Standardgröße verwendet, der oftmals nur halb gefüllt wird. Stattdessen lässt sich genau die passende Größe wählen, um Material zu sparen. Anwender kommen mit dem Staub zu keinem Zeitpunkt in Berührung und können die Säcke einfach, schnell und sicher versiegeln sowie entsorgen.

Sichere Aufsaugung brennbarer Stäube

Der Sauger ist mit einer Doppelfiltration ausgestattet: Der große Sternfilter der Staubklasse M (mittel gefährliche Stäube) lässt sich über eine Vorrichtung abreinigen. Das Betätigen eines kleinen Griffs leitet hierfür den Luftstrom um und bläst so den Filter frei. Der Filter sorgt dafür, dass nur feinste Stäube bis zum nachgelagerten zertifizierten H-Filter gelangen, der somit nicht so schnell zusetzt und je nach Anwendungshäufigkeit und Staubbelastung laut Hersteller nur ein Mal pro Jahr gewechselt werden muss. Die Saugleistung liegt bei maximal 2,4 kW, wobei sich individuell entscheiden lässt, ob mit zwei Turbinen mit je 1,2 kW gearbeitet wird oder eine Turbine ausreicht.

Der Industriesauger kann auch brennbare Stäube sicher aufsaugen. Da das Gerät die Norm IEC 60335-2-69/ACD erfüllt, ist dies auch in der ATEX-Zone 22 möglich, wenn es selbst außerhalb der Zone steht und mit ATEX-Zubehör gearbeitet wird.

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