Optischer Sensor misst organische Belastung im Wasserprozess
Mess- und Prüfgeräte, Sensoren
Mit »Dulcoeye SAC« bringt ProMinent GmbH einen optischen Sensor für die Wasseraufbereitung auf den Markt. Er misst die UV-Absorption bei 254 nm direkt im Prozess und leitet daraus zentrale Summenparameter zur Wasserqualität ab.

Der optische Sensor erfasst die organische Belastung im Wasser (Bild: ProMinent).
Der neue optische Sensor »Dulcoeye SAC« von ProMinent GmbH erfasst die organische Belastung im Wasser direkt im laufenden Prozess. Dafür misst er die Absorption bei 254 nm und leitet daraus die Summenparameter SAK, UVT, COD, BOD, TOC und DOC ab. Betreiber von Wasserwerken und Kläranlagen erhalten so kontinuierlich Informationen zur Reinigungsleistung und können ihre Prozesse gezielter steuern.
Messung direkt im Prozess
Die Messung basiert auf einer langlebigen UV-LED. Der Sensor arbeitet konform zur Norm DIN 38404. Je nach Verschmutzungsgrad stehen drei Messkanäle für starke, mittlere und geringe Belastungen zur Verfügung. Anwenderinnen und Anwender können die Messung immersiv oder in situ oder im Bypass einsetzen und das Gerät damit in bestehende Anlagen integrieren.
Eine kompakte Durchflusszelle reduziert den Wasserverbrauch. Ein automatischer Reinigungswischer mit austauschbarer Gummilippe hält die Messwerte stabil und verringert den Wartungsaufwand. Damit eignet sich die Lösung für Anwendungen, bei denen organische Belastungen kontinuierlich überwacht und Prozessschritte zeitnah bewertet werden sollen.
Einbindung in bestehende Anlagen
Für die Inbetriebnahme arbeitet der Sensor mit dem Mess- und Regelgerät »Dulcometer diaLog C« zusammen. Das Gerät erkennt den Sensor automatisch und vereinfacht dadurch die Einrichtung. Angeboten wird die Lösung als Einzelgerät oder auf dem vormontierten Panel »Dulcotrol SAC«.
Der Sensor richtet sich an kommunale und industrielle Anwender sowie an Betreiber und Planer von Wasserwerken und Kläranlagen. Er unterstützt dabei, Reinigungsprozesse sicher zu überwachen und anhand kontinuierlich verfügbarer Messwerte zu steuern.




