PFAS-Filter für Wasseraufbereitung
Filtration
Die neuen Filtersysteme »sorbliQ« von Grünbeck dienen der PFAS-Filterung während der Trinkwasseraufbereitung. Die Anlagen kombinieren hohe Absorptionsleistung und effiziente Betriebsführung zur Einhaltung der verschärften EU-Grenzwerte in der Wasseraufbereitung.

Reihengeschaltete Filterbehälter mit hochselektivem Absorberharz ermöglichen eine verlässliche PFAS-Entfernung (Bild: Grünbeck).
Grünbeck präsentiert mit der neuen Produktlinie »sorbliQ« Filtersysteme zur gezielten Entfernung von PFAS aus Trinkwasser. Die Anlagen wurden für Wasserversorger, Kommunen und industrielle Anwendungen entwickelt und sollen sowohl lang- als auch kurzkettige PFAS-Verbindungen zuverlässig absorbieren.
Im Mittelpunkt steht die Dreifach-Absorberanlage, die mit drei hintereinandergeschalteten Filterbehältern arbeitet. Die Anlage nutzt ein hochselektives Absorberharz mit Trinkwasserzulassung und erreicht laut Hersteller eine hohe Aufnahmekapazität für PFAS. Die GFK-Filterbehälter verfügen über seitliche Befüll- und Entleerungsstutzen. Eine vormontierte PP-Frontverrohrung auf Aluminiumrahmengestell dient der platzsparenden Installation und dem wartungsfreundlichen Betrieb.
Je nach Anlagengröße sind Nenndurchflüsse von 10 bis 50 m³/h realisierbar. Die Systeme arbeiten bei Betriebsdrücken von 2,5 bis 8,0 bar und sind für Wassertemperaturen bis 35 °C ausgelegt. Die Anlagen unterstützen laut Unternehmensangabe die Einhaltung der ab 2026 und 2028 geltenden PFAS-Grenzwerte für Trinkwasser.
Ein zentrales Merkmal ist die sogenannte »MGR-Schaltung«. Dabei wird das Absorberharz nicht gleichzeitig in allen Filtern ausgetauscht. Erst bei messbarem PFAS-Durchbruch nach dem zweiten oder dritten Filter erfolgt der Austausch im ersten Behälter. Anschließend wird dieser an die letzte Position der Reihenschaltung versetzt. Dieses Rotationsprinzip soll die Kapazitätsausnutzung erhöhen und Betriebskosten reduzieren.



