Schrotmühle für Nassvermahlung
Mälzereien und Schrotereien
Die Schrotmühle für die Nassvermahlung »T-Rex Wet« von Ziemann Holvrieka wurde für effiziente und integrierbare Brauereiprozesse entwickelt.

Die Schrotmühle verfügt über ein kompaktes Mahlwerk und vollständige CIP-Fähigkeit (Bild: Ziemann Holvrieka).
Die Schrotmühle »T-Rex Wet« für die Nassvermahlung von Ziemann Holvrieka basiert auf der seit 2015 verfügbaren Mühle »T-Rex Dry« und wurde für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen in Brauereien entwickelt. Das System nutzt ein Mahlwerk mit ineinandergreifenden, doppelkegeligen Mahlsegmenten anstelle klassischer Walzen. Dadurch entsteht ein zickzackförmiger Mahlspalt, der die Baulänge der Mahleinheit gegenüber Walzenmühlen um bis zu zwei Drittel reduziert.
Eine Weiterentwicklung der Mahlscheiben verbessert laut Herstellerangabe die Verschleißeigenschaften. Speziell verrundete Scheibenränder sorgen für eine gleichmäßige Flächenausnutzung und erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Fremdkörpern. Gleichzeitig führt die angepasste Geometrie zu einem gleichmäßigen Abrieb, wodurch sich die Standzeit der Mahlscheiben verlängert.
Die Mühle verfügt über einen modularen Aufbau mit direktgetriebenen Mahlwellen. Scheibenpakete und Verschleißteile können nach Herstellerangaben innerhalb von zwei bis drei Stunden einschließlich Probelauf ausgetauscht werden. Der Aufbau reduziert die Zahl der Verschleißteile, verbessert den Wirkungsgrad und vereinfacht Wartungsarbeiten. Alle Sensoren sind für die direkte Einbindung in Prozessleitsysteme ausgelegt. Über MTP lassen sich die erforderlichen Informationen für eine schnelle Integration in neue oder bestehende Automatisierungssysteme bereitstellen.
Wie die Trockenvariante deckt auch die Nassvariante Leistungsbereiche von 5 bis 25 t/h nach DIN 8777 ab. Mahlscheiben und Gehäuse bestehen aus Edelstahl und sind vollständig CIP-fähig. Damit eignet sich die Mühle für hygienisch anspruchsvolle Brauereiprozesse und Anwendungen der Nassvermahlung.



