Tourguide-Systeme: Besucherführungen trotz hoher Hygienevorschriften

Artikel vom 28. Juni 2021
Einrichtung und Gestaltung

Im Nahrungsmittelbereich sind hohe Hygienevorschriften oft ein Hindernis bei Führungen oder Werksbesichtigungen. Insbesondere bei der Getränke- und Lebensmittelherstellung gelten sehr hohe Anforderungen an Sauberkeit und Hygiene. Technische Lösungen von Meder CommTech helfen dabei, Kunden, Geschäftspartnern oder Besuchern einen Einblick auch in diesen anspruchsvollen Bereich zu gewähren.

Auf dem »SmartGuide2« können für bestimmte Bereiche Sicherheitshinweise programmiert werden, die vor Betritt bestätigt werden müssen. Bild: Meder

Auf dem »SmartGuide2« können für bestimmte Bereiche Sicherheitshinweise programmiert werden, die vor Betritt bestätigt werden müssen. Bild: Meder

Das Produktportfolio von Meder CommTech umfasst alles, was für eine professionelle Gruppenführung erforderlich ist: von Tourguide-Systemen bis hin zum digitalen Multimediasystem. Bei jeder Lösung liegt der Fokus auf brillanter Sprach- und Klangübertragung. Durch das geräuschkompensierende Mikrofon ermöglichen die Personenführungssysteme von Meder auch Führungen in besonders lauter Umgebung. Mit der Auswahl von unterschiedlichen Kanälen ist es zudem möglich, gleichzeitig mehrere Führungen anzubieten. Die Lademöglichkeiten der einzelnen Systeme, die überwiegend mit wiederaufladbaren Akkus ausgestattet sind, können individuell und nach den Gegebenheiten vor Ort geplant werden.

Digitaler Allrounder

Mit der Einführung des »SmartGuide« präsentierte das Unternehmen 2015 einen Multimediaguide mit Gruppenführungsmodul auf UHF-Technologie. Mittlerweile wurde das Konzept weiterentwickelt und mit dem »SmartGuide2« die zweite Generation erfolgreich im Markt positioniert. Mit dem Abspielen von Audio- und Videodateien durch den Tourguide bietet sich die Möglichkeit, den Besuchern Produktionsprozesse zu zeigen, die sonst gar nicht live verfolgt werden können, da diese Prozesse in für Besucherinnen und Besucher gesperrten Hallen oder im Inneren einer Maschine stattfinden. Komplizierte Vorgänge lassen sich so besser und detaillierter darstellen.

Jede Führung kann in unterschiedlichen Sprachen angelegt werden. So besteht für internationale Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Führung in ihrer eigenen Sprache zu verfolgen. Durch die vorab übersetzten Texte muss man sich nicht mehr auf Simultandolmetscher verlassen, die oft branchenfremd sind und daher nicht fachbezogen übersetzen können. Die Teilnehmenden werden so qualitativ kompetenter informiert und wohl auch stärker vom Unternehmen und den Produkten beeindruckt sein.

Interaktive Führungen sorgen für eine höhere Aufmerksamkeit. Jede Station kann mit zusätzlichen Bildern und Videos gestaltet werden, auf denen zum Beispiel die fertigen Produkte gezeigt werden. Durch die integrierte Kamera besteht die Möglichkeit, Besuchern das Fotografieren zu ermöglichen, um etwa auf sozialen Medien über die aktuelle Werksbesichtigung zu berichten. Die Kamera kann bei Bedarf durch den Tourguide für verschiedene Bereiche freigeschalten oder gesperrt werden.

Über das Mastergerät des Tourguides können verschiedene Wiedergabemöglichkeiten und weitere Funktionen gesteuert werden. Damit die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden während der Führung beim Tourguide bleibt, lässt sich der Bildschirm während der gesprochenen Führung deaktivieren. Sicherheitshinweise, die jeder Teilnehmer vor Beginn der Tour bestätigen muss, können zusätzlich zum Schutz aller beitragen.

Hygiene beachten

Vor allem in der heutigen Zeit haben hohe Hygienestandards an Relevanz gewonnen. Sämtliche Zubehörartikel von Meder CommTech lassen sich problemlos mit einem Hygiene- oder Desinfektionstuch reinigen und wiederverwenden. Die Bügel der Ohrhörer lassen sich abnehmen und können in einem Desinfektionsbad gereinigt werden, um anschließend wieder sauber bei der nächsten Führung zum Einsatz zu kommen. Auch das dichte Zusammenstehen von Personen bringt ein nicht zu unterschätzendes Risiko mit sich. Durch die Reichweite der Geräte müssen die Teilnehmenden nicht eng aneinander stehen, um etwas von dem Gesprochenen bzw. Gezeigten verstehen zu können. Die Reichweite von bis zu 150 Metern (umgebungsabhängig) bietet genügend Freiraum für alle, um die notwendigen Abstände einhalten zu können.

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