Beschichtungen für Barrierepapiere
Verpackungen aus Papier und Pappe
Neue Barriere- und Heißsiegel-Beschichtungslösungen erweitern das Angebot für papierbasierte Verpackungen von Henkel. Dabei unterstützen sie recyclingfähige Verpackungen im Food- und Non-Food-Bereich.

Die Heißsiegel- und Barrierebeschichtungen lassen sich in gängige Coating- und Verpackungsprozesse integrieren (Bild: Henkel).
Henkel Adhesive Technologies hat sein »Paper Coatings«-Portfolio um neue wasserbasierte Barriere- und Heißsiegelbeschichtungen erweitert. Die Lösungen sollen papierbasierte Verpackungen funktional aufwerten und Design-for-Recycling-Konzepte unterstützen.
Die funktionalen Barrierebeschichtungen bieten Schutz gegenüber Fett, Wasser und Feuchtigkeit und ermöglichen gleichzeitig eine zuverlässige Heißsiegelbarkeit. Dadurch lassen sich papierbasierte Primär- und Sekundärverpackungen in Anwendungsfeldern einsetzen, die bislang häufig mehrlagige Kunststoffverbunde erforderten. Alle Beschichtungen lassen sich laut Hersteller in bestehende Coating- und Verpackungsprozesse integrieren und unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie der europäischen PPWR-Verordnung.
Die neuen Heißsiegelbeschichtungen ermöglichen thermische Verbindungen auf geeigneten Papiermaterialien und eignen sich für Anwendungen wie Beutel, Sachets und Versandverpackungen sowie Verpackungen für Lebensmittel, Hygieneprodukte und Kleinteile. Laut Unternehmensangabe arbeiten die Beschichtungen bereits bei niedrigen Siegeltemperaturen und auch bei hohen Liniengeschwindigkeiten. Zusätzlich sind die Lösungen repulpierbar, recyclingkompatibel und für Lebensmittelkontakt gemäß FDA- und EU-Regularien ausgelegt. Optional steht eine UV-Tracer-Variante zur Verfügung, die Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle unterstützt.


