PET-Flasche mit Glasbarriere

Artikel vom 10. Juli 2026
Flaschen und Zubehör

KHS hat mit »Supreme« eine PET-Flasche für sauerstoffempfindliche Getränke entwickelt. Sie kombiniert die Barriereeigenschaften von Glas mit den Vorteilen von PET und setzt auf eine recyclingfähige »Plasmax«-Beschichtung aus Siliziumoxid, insbesondere für qualitätssensible Getränke in der aseptischen Abfüllung.

Die PET-Flasche bietet eine Glasbarriere und gleichzeitig die Verarbeitungsvorteile von PET (Bild: KHS).

Die PET-Flasche bietet eine Glasbarriere und gleichzeitig die Verarbeitungsvorteile von PET (Bild: KHS).

Die PET-Flasche »Supreme« von KHS wurde für sauerstoffempfindliche Getränke wie Tee entwickelt und bietet die Handhabungsvorteile von PET sowie die Produktschutzeigenschaften einer Glasflasche. Grundlage ist die »Plasmax«-Barrieretechnologie, bei der die Flascheninnenseite mit einer weniger als 100 nm dicken Schicht aus Siliziumoxid beschichtet wird.

Die transparente Glasbarriere schützt den Flascheninhalt vor Oxidation und trägt laut Hersteller dazu bei, Geschmack, Farbe und Qualität über längere Zeit zu erhalten. Nach Angaben des Unternehmens kann sich die Haltbarkeit empfindlicher Getränke dadurch um das bis zu Zehnfache erhöhen. Die Barriereechnologie wurde für die neue PET-Lösung auf Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde skaliert, ohne die Barrierewirkung zu beeinträchtigen.

Neben dem Produktschutz steht die Recyclingfähigkeit im Mittelpunkt. Die Siliziumoxid-Beschichtung wird im Recyclingprozess durch eine Lauge entfernt, sodass die Materialqualität des PET erhalten bleibt. Im Unterschied zu chemischen Sauerstoff-Scavengern bleibt das Material laut Herstellerangabe sortenrein. Zudem ist die Barriere mit 100 % rPET kompatibel und unterstützt geschlossene Materialkreisläufe.

Die neue PET-Flasche wird insbesondere für Premiumgetränke mit hohen Anforderungen an Produktschutz und Haltbarkeit empfohlen.

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