PET-Bottle-to-Bottle-Recycling

Artikel vom 1. September 2021
Recycling
Das aus Verbraucher- und Industrieabfällen gewonnene rPET für Flaschen (li.) und Folien (re.; Bild: Starlinger).

Das aus Verbraucher- und Industrieabfällen gewonnene rPET für Flaschen (li.) und Folien (re.; Bild: Starlinger).

Der thailändische Bottle-to-Bottle-Recycler Eco Blue Ltd. hat in ein neues Recyclingwerk für PET und Polyolefine investiert. Mit der Erweiterung sollen aus Verbraucher- und Industrieabfällen ein nachhaltiger Ersatz für Neuware produziert werden. Eine neue PET-Bottle-to-Bottle-Anlage von Starlinger ist Teil der Erweiterung. Die Anlage erreicht einen Ausstoß von 2500 kg pro Stunde, was einer Gesamtproduktionskapazität von 20.000 Tonnen rPET für Flaschenanwendungen pro Jahr entspricht.

Das thailändische Recyclingunternehmen, hat den Letter of Non-Objection (LNO) der US-Lebensmittelbehörde FDA für sein lebensmitteltaugliches »3D Pure«-rPET erhalten. Mithilfe der PET-Bottle-to-Bottle-Anlage kann der Recycler nun rPET in sehr hohe Qualität für Flaschenanwendungen herstellen. Die Herstellung von rPET aus 100 % Post-Consumer-PET kann durch den Global-Recycling-Standard-Certification-Prozess komplett zurückverfolgt werden.

Ein besonderes Merkmal der PET-Recyclinganlage ist die Extruderdimension: Mit der 215-mm-Schnecke erreicht die Anlage den hohen Ausstoß von 2500 kg/h und entspricht damit laut Angabe des Anlagenherstellers dem momentanen Trend nach größeren Extruderkapazitäten.

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