Druckluftaufbereitung

Artikel vom 25. September 2018

In der Lebensmittelindustrie wird Druckluft in zahlreichen Produktionsprozessen eingesetzt und kommt dabei häufig auch mit dem Endprodukt in Berührung. Ziel von Beko ist es, das Medium Druckluft aus dem Nischendasein hervorzuholen und seinen Stellenwert in der Lebensmittelproduktion aufzuwerten, denn gerade dort kommt es auf öl- und keimfreie Druckluft an, um die strengen Vorgaben der DIN ISO 8573-1, Klasse 1 Ölgehalt und die hohen Qualitäts- und Hygieneanforderungen zu erfüllen. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Systemlösungen für den gesamten Aufbereitungsprozess der Druckluft zwischen Kompressor und Endanwendung. Angefangen bei der Kondensatableitung und -aufbereitung über die Filtration und Trocknung bis hin zur durchgängigen Messung und Überwachung der Druckluftqualität. Beispielsweise erzielt die »Bekokat«-Technologie eine Druckluftreinheit, die mit einem Restölanteil von kaum messbaren 0,003 mg/qm verdichteter Luft über die Forderungen der DIN ISO 8573-1 für technisch ölfreie Druckluft der Klasse 1 hinausgeht. Mittels Katalyseverfahren werden die Kohlenwasserstoffe durch Totaloxidation vollständig in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt. Dieses Gemisch fällt nach der folgenden Abkühlung der Druckluft als Kondensat ab und wird aus dem System herausgeleitet. Mit dem TÜV-zertifizierten Messgerät »Metpoint OCV« und dem vor kurzem neu auf den Markt gebrachten »Metpoint OCV compact« lässt sich der Restöldampfgehalt in der Druckluft in Echtzeit messen und überwachen. Steigt der Restöldampfgehalt an, wird ein individuell konfigurierbarer Alarm ausgelöst. So ist sichergestellt, dass noch vor einer Überschreitung der Grenzwerte entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.

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