Ballenpresse spart täglich acht Stunden ein

Artikel vom 20. Februar 2020
Entsorgungseinrichtungen

Die Rila Feinkost-Importe GmbH & Co. KG produziert und vertreibt Länderfeinkostsortimente. Mit über 1300 Artikeln bringt das Unternehmen landestypisches Essen und Kochen in Deutschlands Lebensmittelmärkte.

Die Ballenpresse im Lager. Bild: Strautmann

Die Ballenpresse im Lager. Bild: Strautmann

Von Stemwede aus werden die Feinkostmarken wie Menzi, Jürgen Langbein und weitere direkt an die Lebensmittelmärkte und Zentrallager versendet. Bei dieser Vielzahl an Produkten fällt auch eine hohe Menge an Verpackungsmaterial an. Während des Umpackens der Artikel von der Palette auf den Displays und Aufstellern für die Lebensmittelmärkte entstehen viele Kartonagen, die wirtschaftlich entsorgt werden müssen. Seit über zwei Jahren werden rund 90 Tonnen Kartonage jährlich mit einem »AutoLoadBaler« von Strautmann inklusive acht Sammelwagen entsorgt.

Klaus Fricke, Betriebsleiter der Rila Feinkost-Importe, war auf der Suche nach einer Optimierung für die Kartonagenentsorgung. Die alte Ballenpresse, die noch manuell befüllt wurde, musste ersetzt werden. Fricke berichtet: »Im Laufe meiner Recherche stieß ich auf den ›AutoLoadBaler‹ und für mich war sofort klar, dass wir diese automatisierte Lösung für die Entsorgung unserer Kartonagen brauchen.« In der Hauptsaison war das manuelle Befüllen von Kartonage ein riesiger Zeitfresser. Für die Mitarbeiter war die Entsorgung eine Vollzeittätigkeit und nahm täglich bis zu acht Stunden in Anspruch. »Wir sind froh über jeden Prozess, den wir verschlanken können. Das manuelle Befüllen der Kartonagenpresse war sehr zeitintensiv und wir haben uns als Ziel gesetzt, diese Tätigkeit mithilfe der neuen Lösung zu rationalisieren«, erzählt Fricke.

Lagerung der 450 Kilogramm schweren Ballen, die zu einem besseren Preis vermarktet werden als früher. Bild: Strautmann

Lagerung der 450 Kilogramm schweren Ballen, die zu einem besseren Preis vermarktet werden als früher. Bild: Strautmann

Aktuelle Entsorgungssituation

Mit der Investition in die neue Ballenpresse hat Rila das Ziel erfüllt, die Entsorgungsprozesse zu verschlanken. Die Presse ist mit einer Stellfläche von unter fünf Quadratmetern direkt am Materialanfallort positioniert. Mitarbeiter aus dem Displaybereich und der Kommissionierung werfen ihre Kartonage direkt in den Sammelwagen ein. Wenn der Sammelwagen voll ist, wird er in Sekundenschnelle in die Seite der Maschine eingeschoben. Ein Knopfdruck genügt, und der Wagen entleert sich von alleine. Kein Warten, kein Zerreißen und vor allem kein Bücken mehr. Der Mitarbeiter nimmt einen leeren Sammelwagen wieder zurück an den Arbeitsplatz und fährt mit seiner Arbeit fort.

Für den Pressvorgang wird der bewegliche Boden des Sammelwagens über einen Scherenhubtisch nach oben gefördert. Die Kartonage gelangt somit an die Zuführwalzen, die das Material langsam und gleichmäßig in der Presskammer verteilen. Anschließend wird das Material mit 53 Tonnen Presskraft in einen 450 Kilogramm schweren, direkt vermarktungsfähigen Ballen gepresst. Mit den Ballen wird eine Vollauslastung auf dem Lkw erzielt und sie können außerdem zu höheren Erlösen vermarktet werden.

Die Ballenpresse benötigt nur wenig Raum. Bild: Strautmann

Die Ballenpresse benötigt nur wenig Raum. Bild: Strautmann

Im Vergleich zur vorherigen Entsorgungslösung konnte das Ballengewicht von 300 auf circa 450 Kilogramm optimiert werden. Aufgrund der besseren Transportauslastung sind einhergehend die Transportkosten gesunken. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass die zeitintensive manuelle Befüllung beim »AutoLoadBaler« komplett entfällt. »Wir sind froh, dass wir auf die Lösung von Strautmann umgestiegen sind und uns nicht für den erneuten Kauf einer herkömmlichen Ballenpresse entschieden haben. Der Return on Investment (ROI) betrug lediglich ein Jahr. Ein besseres

nis hätten wir nicht erwarten können«, so Fricke.

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