Barrierepapiere

Artikel vom 1. September 2021
Verpackungen aus Papier und Pappe
Schokoladenhersteller Ritter nutzt flexibles Verpackungspapier für »mini Bunte Tüte«-Standbeutel (Bild: Koehler).

Schokoladenhersteller Ritter nutzt flexibles Verpackungspapier für »mini Bunte Tüte«-Standbeutel (Bild: Koehler).

Mit Papieren der Reihe »NexPlus« mit Barrierebeschichtung will die Koehler-Gruppe den stark steigenden Bedarf an nachhaltigen Verpackungslösungen abdecken. Zu den Funktionalitäten zählt der Hersteller insbesondere Barrieren für Aromen, Fett, Mineralöl, Wasserdampf und auch für Gase, die sich mit den hohen Festigkeitseigenschaften und der natürlichen Haptik zu einem stimmigen Gesamtkonzept vereinen. Das Papier bietet Schutz des Inhalts, Schutz der Umgebung und sehr gute Verarbeitungseigenschaften. Die Anforderungen an Verpackungspapiere sind hoch, sollen sie doch auch alle Funktionalitäten erfüllen, die Kunststoff-Duplex Materialien abdecken. Dazu gehört ein ausreichender Produktschutz sowie eine attraktive Wahrnehmung am POS. Zusätzlich dienen sie als Kommunikationsinstrument für Inhaltsstoffe etc. Darüber hinaus sollen im besten Fall bei einer Umstellung auf Papier die bestehenden Verpackungsstraßen ohne größere Anpassungen weiter genutzt werden.

Alfred Ritter geht voran

Als eines der ersten Unternehmen griff die Alfred Ritter GmbH & Co. KG das veränderte Konsumentenverhalten auf. Ziel des Schokoladenherstellers sind Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen, die in Kreisläufen wiederverwertbar sind. Bereits 2018 wurde begonnen, Kunststoffverpackungen zu hinterfragen. Der Vorteil von Alternativen wie Papier wurde positiv bewertet. Zum Einsatz kommt z. B. für die »mini Bunte Tüte« das Koehler Barrierepapier »Seal Pure 65g/m²«. Auf der bestehenden Verpackungsstraße kann mittlerweile das flexible Verpackungspapier, aber auch der klassische Duplex-Kunststoff eingesetzt werden. Der Vorteil der Barrierepapiere ist für den Schokoladenhersteller v. a., dass sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Sie können zu 100 % dem Recyclingkreislauf zugeführt werden, der für Papier in vielen Ländern weltweit funktioniert und vom Konsumenten akzeptiert ist. Papier übernimmt für das Unternehmen so zunehmend Funktionalitäten, die in der Vergangenheit nur Kunststoff bieten konnte.

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