Bodenmontierte Magnetrührwerke

Artikel vom 1. September 2021
Produktionsbereich allgemein
Mit Magnetrührwerken bleibt die Behälterintegrität erhalten und sichert einen sterilen Prozess (Bild: Armaturenwerk Hötensleben).

Mit Magnetrührwerken bleibt die Behälterintegrität erhalten und sichert einen sterilen Prozess (Bild: Armaturenwerk Hötensleben).

Für zuverlässige Homogenisierungs-, Emulgierungs- und Suspensionsprozesse mit Flüssigkeitsvolumina von 3 bis 31.000 Litern und einer maximalen Viskosität von 800 cP bietet die Armaturenwerk Hötensleben GmbH ihre »VPureMix«-Magnetrührwerke in diversen Größen und Ausführungen an. In den vergangenen Jahren sind die hygienischen Anforderungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie gestiegen, strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards stellen hohe Anforderungen an Produktionsanlagen, in der Rührprozesse oft die »Achillesferse« in Bezug auf eine mögliche Kontamination darstellen. Speziell der Einsatz konventioneller Rührwerke mit rotierenden Wellen und mechanischen Dichtungen kann das Risiko einer Kontamination erhöhen. Ein Grund hierfür ist oftmals das Dichtungsmaterial, welches das Kontaminationsrisiko durch unzureichende chemische und thermische Beständigkeit gegenüber Produktions- sowie Reinigungs- und Sterilisationsverfahren, aber auch durch übermäßige mechanische Beanspruchung erhöht.

Berührungslose Drehmomentübertragung

Magnetrührwerke können dagegen Abhilfe schaffen, denn anstelle von Wellendurchführungen und Dichtungsmaterialien kommt eine Permanentmagnetkupplung für eine berührungslose Drehmomentübertragung zwischen Antriebseinheit und keramikgelagertem Mischkopf zum Einsatz. Damit bleibt die Behälterintegrität erhalten, wodurch ein steriler Prozess sichergestellt wird. Der schwingungsfreie, keramikgelagerte Mischkopf wurde laut Hersteller speziell für scherempfindliche Prozesse entwickelt und sorgt für ein effizientes, schonendes Rührergebnis. Eine risikofreie und vollständige Behälterentleerung ist bei laufendem Rührvorgang möglich. Somit können die Produktausbeute erhöht und der Reinigungsaufwand reduziert werden. Eine Deinstallation des Mischkopfs ist nicht notwendig, da dieser laut Unternehmensangabe CIP- und SIP-fähig ist.

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