Kräuter Mix veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht
Sonstige Roh- und Inhaltsstoffe
Kräuter Mix ist 2026 erneut nach EMAS zertifiziert. Der neue Nachhaltigkeitsbericht verbindet die geforderte Umwelterklärung mit zusätzlichen Angaben zu Umweltmanagement, Zielen und Fortschritten im Klima- und Ressourcenschutz.

Janna Seufert (re.), Leitung des Teams Nachhaltigkeitsmanagement, und Anna Hemrich, Nachhaltigkeitsmanagerin, haben zusammen mit ihrem Team die diesjährige EMAS-Zertifizierung und die Erstellung des erweiterten Nachhaltigkeitsberichts unternehmensseitig gesteuert und realisiert (Bild: Kräuter Mix).
Seit 2015 lässt sich Kräuter Mix jährlich im Bereich Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz zertifizieren. Nach einem erfolgreichen EMAS-Audit Ende April ist das Unternehmen auch 2026 wieder gemäß der EMAS-Verordnung zertifiziert. EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme und verlangt von teilnehmenden Betrieben ein dauerhaft wirksames Umweltmanagement.
Die Zertifizierung basiert auf dem international anerkannten Umweltmanagementsystem ISO 14001, geht jedoch darüber hinaus. Gefordert sind unter anderem die Einbindung des Personals, ein Managementsystem mit klaren Verantwortlichkeiten, eine strategische Umweltpolitik und messbare Nachhaltigkeitsziele. Hinzu kommen die Überprüfung durch einen staatlich anerkannten Umweltgutachter und eine zu veröffentlichende Umwelterklärung.

Der modifizierte Nachhaltigkeitsbericht geht 2026 über die Veröffentlichung der EMAS-Umwelterklärung hinaus (Bild: Sigrid Gamisch/Kräuter Mix GmbH).
Für 2026 hat der Hersteller luftgetrockneter pflanzlicher Rohstoffe mehr veröffentlicht als die vorgeschriebene Umwelterklärung. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht integriert diese Erklärung und bereitet weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens auf. Hintergrund sind die Vorbereitungen auf die EU-Berichtspflicht nach der Corporate Sustainability Reporting Directive, kurz CSRD. Das mittelständische Familienunternehmen hatte sich bereits im vergangenen Jahr darauf eingestellt, unmittelbar unter die Vorgaben zu fallen. Nach politischen Anpassungen ist das nun nicht der Fall. Die im Unternehmen aufgebaute Expertise soll dennoch genutzt und nach außen kommuniziert werden.
Fokus auf nachhaltige Themen
Nach Angaben aus der Pressemitteilung ist ein Teil des erarbeiteten Mehrwerts bereits in das Unternehmen eingeflossen oder wurde in internen Prozessen berücksichtigt. Durch die Veröffentlichung sollen auch externe Stakeholder davon profitieren.
Janna Seufert, Leitung des Teams Nachhaltigkeitsmanagement, erklärt dazu: »Die Nachhaltigkeitsgesetzgebung der vergangenen Jahre hat entscheidende Impulse gesetzt und ein starkes Momentum geschaffen. Trotz des nun veränderten regulatorischen Rahmens behalten wir dieses Momentum konsequent bei, um unsere Ressourcen noch gezielter in die Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsleistung zu investieren.«
Seufert verantwortete in diesem Jahr erstmals das EMAS-Audit sowie die Berichterstattung. Gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsmanagement-Team steuerte sie unternehmensseitig die Zertifizierung und die Erstellung des erweiterten Berichts.


