Verpackungen mit Ultraschall versiegeln

Artikel vom 17. September 2019
Verschließmaschinen

Digitale Ultraschall-Generatoren. Bild: Sonotronic

Beim Siegeln von Verpackungen bietet sich der Einsatz von Ultraschalltechnologie an. Der Energieverbrauch ist beim Ultraschallschweißen dank der kurzen Taktzeiten und kalten Werkzeuge gegenüber den thermischen Verfahren um bis zu 80 % geringer. Darüber hinaus können auch Monofolien wie recyclingfähiges Mono-PE sicher und dicht zu verschlossen werden, ohne dass die Folie beschädigt oder die Naht optisch beeinträchtigt wird. Durch den Einsatz von Ultraschall reduziert sich außerdem der Ausschuss in der Produktion, denn Produktanhaftungen im Siegelbereich werden beim Einwirken des Ultraschalls einfach »weggerüttelt«. Die Siegelnaht selbst ist  kleiner, was bei einer Produktion von beispielsweiße 80 Beuteln pro Minute eine erhebliche Materialeinsparung ergeben kann.

Durch digitale Ultraschallgeneratoren können Taktzeiten erhöht werden, da sie gegenüber ihren analogen Vorgängern schneller anschwingen. Der CE-geprüfte Ultraschall-Generatoraus dem Hause Sonotronic bietet mit seiner volldigitalen Regelung zudem eine hohe Präzision bei der Datenerfassung. Über Profinet lässt sich der Generator in Verpackungslinien integrieren.

Ultraschall eignet sich auch für kontinuierliche Siegelprozesse wie sie bei Finseals in horizontalen und vertikalen Schlauchbeutelmaschinen vorkommen. Die Folie erwärmt sich nur in der Siegelzone, wobei das Packgut selbst nicht thermisch beeinträchtigt wird. Mit dem Ultraschall-Rollnahtmodul »ERM« gibt es keine Störkonturen, die Rollnahtsonotrode mit einseitiger Lagerung kann also direkt unterhalb des befüllten Beutels montiert werden. Diese und weitere Ultraschall-Lösungen für die Verpackungsindustrie zeigt das Unternehmen auf der diesjährigen Fachpack vom 24. bis 26. September in Nürnberg in Halle 1, Stand 121.

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