Additive Fertigung in der Verpackungstechnik

Artikel vom 30. März 2020
Abfüll- und Verpackungsmaschinen, Palettiermaschinen / Abräumer
Müssen neue Verschlussarten verarbeitet werden, lässt sich im 3D-Drucker zum Beispiel ein passendes Greif-Element drucken. Bild: Optima

Müssen neue Verschlussarten verarbeitet werden, lässt sich im 3D-Drucker zum Beispiel ein passendes Greif-Element drucken. Bild: Optima

Verpackungsmaschinenhersteller Optima mit Sitz in Schwäbisch Hall investierte in 3D-Drucker und hat ein »Additive Innovation Center« gegründet. Damit sollen Maschinenteile, deren Fertigung bisher eine Woche in Anspruch nahm, in kürzerer Zeit gedruckt werden.

Hierfür hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund eine halbe Million Euro in das neue 3D-Druckzentrum investiert. Es ist seit Juli 2019 in Betrieb und hat nach Testphase und Mitarbeiterschulungen Ende 2019 den Produktionsbetrieb aufgenommen. Es umfasst ein 3D-Drucklabor und einen Schulungs- und Konstruktionsbereich, wo seit Dezember 2019 Mitarbeitende für eine 3D-gerechte Konstruktion geschult werden.

Flexibilität für die Kunden

Mit der additiven Fertigungstechnologie sollen Kunden des Verpackungsmaschinenherstellers mehr Flexibilität gewinnen. Maschinen-, Format- und Ersatzteile ließen sich so wesentlich schneller produzieren. Insbesondere bei komplexen Bauteilen sei auch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis möglich. Nun seien Konstruktionslösungen realisierbar, die bisher nicht verwirklicht werden konnten. Beispielsweise könnten durch Wabenstrukturen bestehende Teile leichter, stabiler und materialsparender konstruiert werden als bisher.

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